Hi.
Das Projekt wurde jetzt erstmal auf Eis gelegt. Ich kann es einfach in der gegebenen Zeit nicht schaffen (und das wäre auch mit HTML-GUI nicht drinnen gewesen). Das Ding war halt, dass die Anwender reichlich wenig Computerkenntnisse haben und schon garnicht Akzeptieren wollen, dass eine einmal gemachte Eingabe plötzlich weg ist, wenn man zwischendrinnen mal schnell andere Infos dem Programm entlockt - und diese Sicherheit mit HTML zu gewährleisten ist ja ziemlich übel! Wenn ich hier beim Schreiben dieser Zeilen mal nebenbei oben auf 'Profil' klicke, um was nachzuschauen ist der Text nachher schlimmstenfalls futsch bzw. nurnoch über den Zurück-Button zu erreichen, aber war hat das schon verinnerlicht, wenn er keinen Plan vom Websurfen hat.
Ich meine, man kann mit XUL sehr schnell schon Ergebnisse produzieren. Meine Strategie wäre es gewesen, viel mit iFrames zu arbeiten. Dann muss in JS letztlich nurnoch programmiert werden, bei welchen Benutzerkationen welches iFrame mit welchen Parametern (neu) geladen werden muss.
Beispiel:
Das Hauptfenster besteht aus einer "tabbox" mit mehreren "tabpanels". Eines davon ist die Kursverwaltung. Das Tabpanel besteht aus zwei horizontal angeordneten iFrames mit einem 'splitter' dazwischen, quasi eine Trennlinie, die man nach rechts und links verschieben kann. Ins linke iFrame wird eine Liste mit den Kursen geladen, bei Klick auf einen Kurs wird ins rechte Frame die Teilnehmerliste geladen. Mit einem Klick auf einen Teilnehmer oder auf 'Neuen Teilnehmer anmelden' geht ein Popup auf, in dem man Detaildaten eingeben/ändern kann, während das Hauptfenster im Hintergrung inaktiv bleibt, solange das Popup offen ist.
Jeder dieser Seiten-Aufrufe ist letztlich ein Aufruf an eine Klassenmethode, deren Ergebnisse in ein XUL-Template zurückgegeben werden. Da spart man sich echt jede Menge Galama ringsrum...
Ich werde mir das auf jeden Fall noch näher anschauen.
Basti