Nö, also streiten läßt sich darüber nicht, steht in jedem zweitklassigen Mathematikbuch.<BR>Siehe dazu <A HREF="http://www.amazon.de" TARGET=_blank>hier</A>, hehe<P>Behauptung: <BR>Besitzt die Ausgangsmenge M n viele Elemente, so hat die Potenzmenge P(M) 2^n viele Elemente. <P>Beweis:<BR>Den Beweis führen wir "durch Induktion über n", d.h. wir zeigen, <BR>daß die Aussage für n = 0 gültig ist, <BR>und daß aus der Gültigkeit für ein beliebiges n die Gültigkeit für das nächste n, also für n+1, <BR>zwangsweise folgt. <P>1) Hat M 0 Elemente, so ist M = {} , also P(M) = {{}}, d.h. P(M) besitzt 2^0 = 1 Element. <BR>2) Sei M jetzt eine Menge mit n+1 vielen Elementen, etwa M = {a(1),...,a(n),a(n+1)}. <BR>Wir zerlegen P(M) in zwei getrennte Teile P1 und P2, und zwar in diejenigen Teilmengen von M, <BR>die a(n+1) enthalten und die jenigen, die a(n+1) nicht enhalten. <BR>Also: <BR>P1 = {A Teilmenge von M | a(n+1) Element von A } und <BR>P2 = {A Teilmenge von M | a(n+1) kein Element von A }.<BR>Eine genauere Betrachtung von P2 zeigt nun: P2 = P({a(1),...a(n)}), <BR>d.h. P2 ist die Potenzmenge einer n-elementigen Menge, P2 hat somit 2^n viele Elemente <BR>(denn für die Zahl n soll die Aussage ja bereits gültig sein!).<BR>Wir betrachten nun die Mengen in P1. Jedes A aus P1 enthält, wie festgelegt, das Element a(n+1);<BR>wenn man nun dieses Element aus A entfernt, erhält man eine neue Menge A* Teilmenge von M, <BR>die a(n+1) nicht enthält, d.h. A* Element aus P2 . <BR>Umgekehrt kann man jeder Menge aus P2 durch Hinzufügen von a(n+1) eine Menge aus P1 zuweisen. <BR>Dabei heben beide Prozesse jeweils die Wirkung des anderen auf, d.h. die Zuordnung A <-> A* ist eineindeutig. <BR>P1 und P2 haben daher gleichviele Elemente. <BR>Also ist die Elementanzahl von P(M) gleich 2^n+2^n = 2×2^n = 2^(n+1).<P>q.e.d.<P>bis dänn, odoggy
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