Hi Jochen,<p>wir sind hier (gleich am Anfang unseres Austauschs) dorthin gelangt, wo auch viele andere Menschen stehen, die dieses Thema (und auch andere heikle Themen) diskutierten: An einem Punkt, in dem sich elementare Interessen gegenüberstehen, nämlich Gesundheit und berufliche oder finanzielle "Existenz".<p>Vorweg:
Das mein Beitrag für einen sachlichen Austausch kein guter Startschuss war, das kann ich jetzt ganz klar sehen. Ich möchte mich daher erstmal entschuldigen. Natürlich ist das ein Thema, das bei mir sehr viel Wut auslöst und es fällt mir schwer die aussen vor zu lassen.<p>Nächster Punkt:
Natürlich hast Du recht, wenn Du behauptest, das ich vieles (noch) nicht verstanden habe, obwohl ich das 'ansatzweise' ganz klar ablehne.<p>Ich recherchiere schon einige Zeit zu diesem Thema und mein Bild wird immer differenzierter. Dennoch, ich bin weder Physiker, noch Biologe oder Mediziner.<p>Propaganda? ..lass ich mal so stehen..<p>Zurück zum Thema:
Ich sehe in dieser Disskussion vor allem die beiden folgenden Ebenen:<p>1. Der Interessenskonflikt zwischen Mobil-Kommunikations-Wirtschaft, den Arbeitern und Anlegern in diesem Bereich und den Benutzern, für die das Handy sehr wichtig geworden ist, auf der einen Seite und den Menschen, die um ihre Gesundheit, oder um die Ihrer Kinder und Umwelt fürchten auf der anderen Seite.
2. Eine fachliche Diskussion, die Untersuchungsergebnisse zusammenträgt, auswertet und diskutiert.<p>Klar ist, das eine ausreichende fachliche Diskussion vor dem Einführen einer neuen Technologie den unter Punkt eins genannten Interessenskonflikt weitgehend vermeiden könnte.
Auf der anderen Seite sehe ich natürlich auch, dass die Folgen einer Neuerung niemals ausreichend simuliert werden können und das es ja auch völlig natürlich ist, ersteinmal etwas in die Welt zu setzen, um dann zu prüfen, ob es taugt oder nicht.<p>Ich denke, hier ist enormes Fingerspitzengefühl gefragt, auf das man vergeblich warten kann, wenn aus einer neuen Erfindung erstmal eine 'Wirtschaftsmaschinerie' angelaufen ist. Dann nämlich geht es darum Investitionskapital wieder reinzuwirtschaften, Arbeitsplätze zu sichern, sich im internationalen Wettbewerb zu behaupten, also zu expandieren. <p>Wieviel Grösse verlangen unsere politischen und wirtschaftlichen Strukturen von einem Menschen, von diesem Zug wieder anzuspringen? Das sich Eingestehen eines schwerwiegenden Fehlers, das Begeben in die Gefahr der Arbeitslosigkeit und Verschuldung, das Entlassen Tausender, Klagen von Anlegern, Konkurrenten und Geschädigten.<p>Das oben genannte geht natürlich davon aus, das Mobilfunktechnologien ein 'Fehler' sind, wovon ich persönlich überzeugt bin, aber unabhängig davon ist es ja ein strukturelles Problem, das in vielen Wirtschaftsbereichen zu beobachten ist(Öl und Auto, Atomlobby, Militär, ...).<p>Nun also zur fachlichen Diskussion.<p>Ich kann hier selbst keine Studien anstellen oder Hintergründe in einem wissenschaftlich korrekten Terminus darstellen, ich kann nur wiedergeben, was ich gelesen habe und Dir noch ein paar Quellen anbieten.<p>Prinzipiell muss man natürlich auch hier wieder fragen (siehe oben), ob es nicht an Dir wäre, quasi als Repräsentant der Unterstützer dieser Technologie, Quellen und Beweise anzuführen, die die Unschädlichkeit von HF-Feldern belegen.<p>Darüber hinaus, also hinter die übliche Beweislast-Diskussion führen folgende Worte:
http://www.interdis-wis.de/wissenschaftsmethodik.htm <p>
Soweit ich informiert bin, ist ein Zusammenhang zwischen Krankheiten und HF-Feldern noch nicht nachgewiesen, auch wenn statistische Auswertungen signifikante Ergebnisse lieferten.<p> <blockquote><font size="1" face="Verdana, Helvetica, sans-serif">Zitat:</font><hr>
„Ich halte den Grenzwert für ausreichend“, sagt SSK-Mitglied Jürgen Bernhardt. „Wir verdächtigen Magnetfelder zwar, Krebs zu erzeugen, aber wir kennen keinen biologischen Auslösemechanismus.“ Ein Grenzwert könne aber nur auf nachgewiesenen Schadwirkungen beruhen. (zitiert in Focus 48 / 2001)
<hr></blockquote>
(Online in Internet: URL: http://www.buergerwelle.de/d/doc/dindex-head.htm [Stand 23.1.2002]) <p>Bewiesen wurden jedoch Auswirkungen von HF-Feldern auf das menschliche Biosystem. Meine persönliche Meinung: Es wäre dumm zu glauben, dass diese Eingriffe in unser Biosystem nicht pathogen sein könnten.<p>Hier aber nun einige Quellen, die Dir Anregungen geben sollten, Dein Bild zu revidieren:
· http://www.k-meyl.de/Aufsatze/Elektrosm
osmog.html · http://www.iegmp.org.uk/IEGMPtxt.htm · http://www.drscheiner-muenchen.de/mobil.htm · http://www.unizh.ch/phar/sleep/handy/ · http://www.tolzin.de/e-smog/bernhardt/k
r_lang.pdf · http://www.energy-flow.de/elektrostress/news/index.html · http://www.m-ww.de/enzyklopaedie/strahl
osmog.html · http://www.esmog-augsburg.de/wissenschaft.htm · http://www.buergerwelle.de/ · http://www.elektrosmog.com/ · http://www.e-smog.ch/ · http://www.funkenflug1998.de/ · http://www.gigaherz.ch/ · http://www.schnurlos-gluecklich.de/ · http://www.biirgerfrequenz.lu/dwissenschaft.htm · http://www.mensch-mobilfunk.de/ · http://www.lebenswert-leben.at/www/star
seite.html · http://www.elektrosmognews.de/ · http://www.mobilfunk-buergerforum.de/
<p>Das ist nur eine kleine Auswahl und es ist natürlich nicht leicht, tatsächliche wissenschaftliche Ergebnisse aus den vielen Informationen herauszufiltern. <p>Aber ich halte es für das Mindeste, was man tun sollte, um seiner Verantwortung als Unternehmer, Angestellter oder als Benutzer gerecht zu werden.
Das ist zumindest der Anspruch, den ich an mich habe.<p>Ich sehe mich in erster Linie als Mensch dieser Erde. Dann kommt lange nichts. Erst viel später sehe ich, das ich Student, Deutscher, Hobby-Programmierer, Vereinsmitglied im STEP e.V., VisionQuest-Begleiter, Brillerträger, ... bin. Vielleicht werde ich auf dem Sterbebett noch klarer sehen, was meinem Leben Sinn macht, was wirklich wichtig ist.<p>Weisst Du, Jochen, für mich hat das ganze noch eine sehr Tiefe spirituelle Komponente. Es ist meine Angst, 'verstrahlt' zu werden, 7x24 Stunden Dauerbestrahlung, es ist meine Hilflosigkeit gegenüber der Bekämpfung dessen, was ich liebe. Zu welchem Gewinn? Es ist Wut und Trauer und Verzweiflung. Aber auch Mut und Dankbarkeit. Ich möchte um das kämpfen, was ich liebe und so erkenne ich meine Liebe. Ich will nicht den bekämpfen, der das bedroht, was ich liebe, ich möchte Brücken bauen zu ihm und ihn als Mensch erkennen, als meinen Lehrer und als einen, der vieleicht genauso 'planlos' versucht, sich hier zurechtzufinden, wie ich das tue.<p>Ich glaube daran, das es für alles eine Lösung gibt, wenn wir uns unsere Menschlichkeit eingestehen und anfangen zu verstehen, dass wir nicht auf verschiedenen Seiten stehen und für etwas anderes kämpfen, als jeder andere Mensch hier auf der Erde. <p>Versteh mich nicht falsch: Du sollst nicht anfangen, einzusehen, dass Du in Wirklichkeit auch lieber nicht inmitten von diesen Feldern lebst, sondern ich fange an, mein Bild von Dir zu ändern und versuche, den Kampf gegen Dich zu beenden, das ist mein Name, Falling Arms.<p>Basti<p>Disclaimer:
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